Eine erzwungene Pause

Seit Freitag bin ich auf Tour, vom Lindesnesfyr Richtung Nordosten. Der erste Tag war trotz schlechter Vorhersage, wider Erwarten trocken. Meine Route führte mich eine Zeit lang auf der viel befahrenen Straße 460 entlang der Küste, dann aber auf einem eher kleinen und kaum befahrenen Forstweg durch die Berge nach Gåsestein, wo ich direkt nach Anklopfen im Gästehaus einer sehr netten Familie einquartiert wurde.

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Dort verbrachte ich die Nacht und machte mich, nachdem ich am Morgen meine Übernachtung mit einer Tafel Ritter Sport bezahlen konnte, bei noch schönem Wetter auf Richtung Vigeland.
Etwa eine halbe Stunde nach Aufbruch fing es an zu regnen und hörte bis zum Abend auch nicht mehr auf. Was für ein Tag…
Am Abend wurde ich jedoch für mein Weiterlaufen belohnt: Nachdem ich durchnässt bis auf die Haut an ein Haus, das nahe Opsal steht, geklopft hatte, wurde ich wiedermal hereingebeten. Kim, ein Waldarbeiter, der dort mit seiner Frau lebt, bot mir zum Abendessen selbsterlegtes Rehfleisch an. Das ließ ich mir nicht zweimal sagen und nahm das Angebot für Bett und Essen an.
Da für den heutigen Sonntag eine Unwetterwarnung herausgegeben wurde und extremer Regen und Gewitter zu erwarten waren und sind, habe ich mich entschieden die Aufforderung von Kim, den Sonntag mit Ihnen zu verbringen, anzunehmen und die lang anhaltende Schönwetter-Periode, die ab Montag vorhergesagt ist, abzuwarten.
Vom ereignisreichen Tag mit Schießeinlage und Søndagstur durch die angrenzenden Täler sollen die Fotos erzählen.

 

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2 Gedanken zu “Eine erzwungene Pause

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